Das Wohl der Mitarbeiter ist bei Symrise fest in der CSR-Strategie verankert – die Bereiche Arbeitssicherheit und Gesundheit sind wesentliche Elemente dabei. Um das Bewusstsein für diese wichtigen Themen weiter zu schärfen, hat Symrise 2010 ein neues Konzept für das betriebliche Gesundheitsmanagement und die Arbeitssicherheit initiiert. Die ersten Erfolge zeigen sich bereits deutlich.
Neue Leitlinien zum Thema Arbeitssicherheit, verstärkte Schulungen und ein Sicherheitswettbewerb für die Mitarbeiter – das sind die Kernelemente des neuen Sicherheitskonzepts, das 2010 mit aktiver Unterstützung von Vorstand und Top Management bei Symrise implementiert wurde. Symrise und sein Tochterunternehmen TESIUM haben das Konzept gemeinsam erarbeitet. Sein Schwerpunkt: die Prävention. „Wir wollen alles tun, um Unfälle zu vermeiden. Und dabei geht es uns nicht um die bloße Statistik“, erklärt TESIUM-Geschäftsführer Dr. Norbert Kalkert. „Für die Unternehmensführung und unsere Mitarbeiter führt mehr Arbeitssicherheit zu einer Win-Win-Situation – hier profitieren beide Seiten.“

Die Statistik, ein wichtiges Instrument zur Ermittlung der Arbeitssicherheit, ist unbestechlich. Tatsächlich war in den letzten Jahren die Zahl der Arbeitsunfälle wieder leicht gestiegen – auch dies ein Anlass, mit einem fokussierten und systematischen Vorgehen für positive Veränderung zu sorgen. Die Broschüre mit allgemeinen Sicherheitshinweisen wurde aktualisiert, neu aufgelegt und jedem Mitarbeiter ausgehändigt. Eine langfristige Posterkampagne weist auf konkrete Gefahren hin. Gezielte Sicherheitsseminare, unter anderem mit Simulationen von Gefahrensituationen, bereiteten die Mitarbeiter auf den Ernstfall vor. Und als zusätzliche Motivation wurde ein Sicherheitswettbewerb ins Leben gerufen, der noch bis Mitte 2012 andauert. Sein Ziel: die Anzahl der durch Unfälle entstandenen Ausfalltage gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2008 und 2009 zu senken.

Erste Erfolge haben sich bereits nach kurzer Zeit gezeigt – auch eine Folge konsequenter Kommunikation des Themas an den Arbeitsplätzen. „Informieren, sensibilisieren, die Augen öffnen und motivieren – das sind unsere Ziele“, erläutert Dipl.-Ing. Hans Dick von TESIUM, der dafür gesorgt hat, dass das Konzept ein Gesicht erhielt. Aufmerksamkeitsstarke Poster, Banner und regelmäßige Informationen in internen Medien wie der Mitarbeiterzeitschrift und dem Intranet haben die Kernbotschaft ins Unternehmen getragen: „Wir wollten vermitteln, dass Arbeitssicherheit ausnahmslos jeden im Unternehmen angeht“, erläutert Dick die Initiative. Dr. Norbert Kalkert ergänzt: „Die Botschaft ist angekommen. Unsere Mitarbeiter haben erkannt, dass jeder bei sich selbst anfangen muss, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Umsichtiges Handeln, Aufmerksamkeit, Ordnung und Sauberkeit sind die wichtigsten Voraussetzungen, um Gefahren am Arbeitsplatz zu reduzieren. Sorgfalt geht vor Schnelligkeit.“
Dass der Erfolg des Konzepts von der Bereitschaft der Mitarbeiter abhängt, ist klar. Klar ist auch, dass diese Bereitschaft offensichtlich vorhanden ist: Die ersten Erfolge stellen einen Quantensprung dar, schon in den ersten sechs Monaten konnten die Ausfalltage über 90 Prozent verringert werden. Dr. Kalkert ist erfreut: „Mit diesem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden. Wir sind zuversichtlich, dass sich diese positive Entwicklung auch in Zukunft fortsetzt.“
