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MITARBEITER VERÄNDERN DAS UNTERNEHMEN – SYMRISE AUF DEM WEG ZUM „EMPLOYER OF CHOICE“

Unter dem Motto „Sie sagen es!“ hat Symrise im Frühling 2010 eine internationale Mitarbeiterbefragung durchgeführt. In den regionalen Hauptquartieren in Brasilien, Deutschland, Singapur und USA wurden dazu insgesamt über 3.500 Menschen befragt – ihre Antworten werden das Unternehmen weiter positiv verändern.

„Von der Fusion über den Börsengang bis zum heutigen Tag haben wir auf unsere Mitarbeiter gebaut – auf ihren Kampfgeist und Willen zum Erfolg. Wir erkennen diese Rolle an und wir wollen sie stärken. Die Mitarbeiterbefragung ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“ Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender von Symrise, hat nicht nur klare Pläne für die Zukunft des Unternehmens, er weiß auch, dass die Mitarbeiter einen entscheidenden Teil dazu beitragen werden.

Mit „Sie sagen es!“, der ersten internationalen Mitarbeiterbefragung, hat Symrise ein klares Zeichen für Veränderung gesetzt. Gemeinsam mit dem Münchner Marktforschungsinstitut Vocatus wurde der Fragenkatalog entwickelt, den die Mitarbeiter erhielten. Der Inhalt: 54 konkrete Fragen aus dem Arbeitsalltag, deren Beantwortung rund 15 Minuten Zeit kostete. „Sie sagen es!“ sollte ermitteln, was die Mitarbeiter über ihre Arbeit, über Symrise, ihre Führungskräfte und die Unternehmensleitung wirklich denken – selbstverständlich anonym. Stärken und Schwächen sollten damit so eindeutig wie möglich identifiziert werden, um daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten und einen konstruktiven Veränderungsprozess im Unternehmen einzuleiten.

Information: der Schlüssel zum Erfolg

Eine umfassende Informationskampagne auf allen internen Kommunikationskanälen begleitete die Mitarbeiter vor, während und nach der Befragung. Dazu gehörte eine ganze Reihe von Maßnahmen: eine Plakatkampagne, ein umfassendes Fragen-und-Antworten-Manual  mit FAQs, Ansprechpartnern, Informationen zu Ablauf, Datenschutz, Auswertung und zur Aufbereitung. Das Intranet und die Mitarbeiterzeitung Team Spirit wurden intensiv eingesetzt, um über das Verfahren und die Ergebnisse der Befragung aufzuklären.

Dr. Iñigo Natzel, Leiter Group Human Resources bei Symrise, war für die Konzeption und Durchführung der Befragung verantwortlich: „Wir wollten nicht wissen, von wem die Antworten kommen. Wir haben uns absolute Offenheit gewünscht und dafür Vertraulichkeit garantiert.“ Auch für die beteiligten Marktforscher war Datenschutz eine Selbstverständlichkeit: „Die Vertraulichkeit im Umgang mit Daten ist für uns essenzielle Voraussetzung für eine professionelle Durchführung der Befragung“, erklärte Mathias Jaumann, bei Vocatus für Research & Implementation zuständig.

Die breite Aufklärung und fundierte Informationen auf allen Kanälen haben gewirkt. Das Resultat am Ende des Befragungszeitraums: fast 70 Prozent Rücklaufquote – und damit eine solide Basis für repräsentative Ergebnisse. Dr. Iñigo Natzel: „Eine so hohe Beteiligung ist eine Bestätigung, dass die Symriser etwas zu sagen haben – und dass die Befragung als Feedbackinstrument im Unternehmen akzeptiert wird.“

Ein umfassendes Bild des Unternehmens

Nun liegen die Ergebnisse vor und bieten konkrete Anhaltspunkte in den Bereichen Aufgabenfeld, Arbeitsvielseitigkeit, Arbeitssicherheit, berufliche Entwicklung und Weiterbildung, Leistungsgerechtigkeit und betriebliche Leistungen wie zum Beispiel Altersvorsorge.

Symrise wird als innovatives, fortschrittliches Unternehmen wahrgenommen, das hochwertige Produkte herstellt. Die Mitarbeiter sehen das Unternehmen als kundenorientiert und extrem anpassungsfähig. Das soziale Engagement von Symrise und die Verantwortung für die Umwelt wurden positiv hervorgehoben. Und die wohl größte Stärke von Symrise: Die Mitarbeiter sind außerordentlich stolz auf „ihr“ Unternehmen.

Überdurchschnittlich positiv bewertet wurden auch die Vielseitigkeit und die Eigenverantwortlichkeit der Arbeit bei Symrise. Gleiches gilt für die Zufriedenheit mit der Arbeitssicherheit, den Arbeitszeitregelungen, der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, mit der betrieblichen Altersvorsorge und weiteren betrieblichen Leistungen.

Der Vorstand wird als präsent, kompetent und glaubwürdig eingeschätzt. Das Führungsverhalten des regionalen Managements und der direkten Vorgesetzten konnten die Mitarbeiter anhand zahlreicher Aspekte beurteilen: persönliche Anerkennung und Wertschätzung, die Ausstattung mit Handlungsspielräumen, eine klare und zeitnahe Information über die Bereichs- und Abteilungsziele, Unterstützung bei der Lösung von Problemen fachlicher Art oder der angemessene Umgang mit Fehlern. All diese Aspekte werden von der Mehrheit der Mitarbeiter als zufriedenstellend erlebt: ein gutes Ergebnis.

Die Bewertung der Kommunikation durch die internen Medien fiel durchweg positiv aus. Vor allem die Transparenz der Information und die Offenheit der Kommunikation zur Geschäfts- und Unternehmensentwicklungen wurden hervorgehoben.

Mitarbeiter haben ihren Einfluss genutzt

Seit die Ergebnisse vorliegen, wird intensiv mit ihnen gearbeitet: Führungskräfte und Personalabteilung haben gemeinsam Präsentationen durchgeführt. Auf den Betriebsversammlungen stand die Mitarbeiterbefragung stets ganz oben auf der Agenda. „Wir haben die Ergebnisse im ersten Schritt persönlich kommuniziert“, erläutert Dr. Iñigo Natzel. „Für die jetzt anstehenden Schritte und Veränderungen sind wir damit in ein Stadium des offenen Austauschs getreten.“

In Workshops wurden die Ergebnisse im Detail ausgewertet und in konkrete Aktionspläne umgesetzt. Mitarbeiter und Führungskräfte haben hier gemeinsam Stärken und Schwächen analysiert. Erste Ziele sind bereits vereinbart worden, um die Unternehmens- und Führungskultur weiterzuentwickeln. Globale, regionale und divisionale Initiativen sind entstanden – hinterlegt mit klaren Zeitplänen, Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten.

Symrise bewegt sich

Die Mitarbeiterbefragung soll jetzt als regelmäßiges Instrument etabliert werden. Dr. Iñigo Natzel: „Unsere Mitarbeiter werden aus Symrise ein Unternehmen machen, das für Arbeitnehmer attraktiv ist, weil sie es mitgestalten. Und wir rücken unserem Ziel ,Employer of Choice‘ zu sein und stärker als bisher an allen Standorten hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, ein erhebliches Stück näher.“

Die Mitarbeiterbefragung soll eine neue Feedback-Kultur initiieren – als Teil der Unternehmenskultur. Dass dieser Wandel Zeit braucht, ist klar: Eine neue Unternehmenskultur entsteht nicht auf Kommando, sie wächst allmählich. Sie muss von allen Beteiligten beachtet, gefördert und gepflegt werden. Doch die Erkenntnisse und Anregungen aus den Befragungen, Dialogen und Feedbacks werden Symrise nachhaltig verändern. CEO Heinz-Jürgen Bertram: „Mit dieser ersten Befragung haben wir einen Veränderungsprozess in Gang gesetzt, der Symrise in eine neue Phase begleitet. Wir vertrauen unseren Mitarbeitern und geben ihnen die Möglichkeit, das Unternehmen aktiv zu verändern. Damit ermutigen wir sie zu unternehmerischem Denken: Denn Veränderungen in Gang zu setzen bedeutet, Verantwortung für den Erfolg zu übernehmen. Der Erfolg und die Zukunft eines Unternehmens hängt von allen Menschen im Unternehmen gemeinsam ab.“

 

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