Dezember 2017

08. Dezember 2017

Nachhaltige Kosmetik aus dem Regenwald

— Symrise setzt sich im Amazonasgebiet für Artenvielfalt ein
— Entwicklungshilfeprojekt verbessert Wertschöpfungskette der Bauern
— Forschung an Rohstoffen der Region für Duft- und Pflegeprodukte

Symrise fördert die nachhaltige Bewirtschaftung des Amazonasgebiets und hat im Oktober 2017
ein dreijähriges Projekt gestartet, das Bauern hilft, ihre Produkte zu verbessern und zu
diversifizieren. Dafür hat Symrise den brasilianischen Kosmetikhersteller „Natura“ und die
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Partner an seiner Seite. Ziel
dieses Projektes ist neben dem Schutz des dortigen Regenwaldes auch eine deutlich
verbesserte Wertschöpfung für die lokalen Bauern und Kooperativen.

Das Amazonasgebiet ist bekannt für seine Artenvielfalt. 80 Prozent der Flora und Fauna Brasiliens
finden sich hier. Noch bedeckt es fast zwei Drittel der Fläche Brasiliens. Doch die fortschreitende
Abholzung des Regenwaldes und der nicht nachhaltige Umgang mit den natürlichen Ressourcen
gefährdet diese einzigartige Natur. In den vergangenen Jahrzehnten sind bereits große Gebiete der
natürlichen Vegetation verloren gegangen. Dem möchte Symrise entgegenwirken und hat ein vom
Entwicklungshilfeministerium gefördertes Programm zum Schutz des brasilianischen Regenwaldes
gestartet.

Für das Projekt hat sich das Holzmindener Unternehmen mit dem brasilianischen Kosmetikhersteller
„Natura“ sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) verbündet. Sie
setzen sich dafür ein, den nachhaltigen Anbau im Amazonasgebiet zu fördern. Die Idee ist es, mit einer
veränderten Bewirtschaftung der Böden und Wiederaufforstungsmaßnahmen die natürliche Vegetation
in den Regionen Transamazonica, Nord-Ost Pará und Ponta do Albuna wiederherzustellen. Die Bauern
und Kooperativen lernen mithilfe neuester Technik, das Land effektiver zu bewirtschaften. So steigern
sie ihre Erträge und haben so die Möglichkeit, ihre Lebensgrundlage durch ein verbessertes
Einkommen zu stabilisieren. Das Ergebnis ist somit nachhaltig für Bevölkerung und Umwelt.


Mit Know-how und Technik zu mehr Profitabilität

Bislang zeigten sich nachhaltige Nutzungsmethoden nicht ausreichend wettbewerbsfähig, um den
Bauern vor Ort eine wirtschaftliche Alternative zum extensiven Anbau und der Abholzung der Wälder
bieten zu können. Kooperativen, die in diesem Sinne gewirtschaftet haben, setzen eher auf einzelne
Produkte oder versuchen, Teile des Herstellungsprozesses nachhaltig zu gestalten. Das SymriseProjekt hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die gesamte Wertschöpfungskette profitabel zu gestalten.
Bislang war das für die Bauern und kleinen Farmer kaum möglich, da sie nur über unzureichende
technische Ausstattung verfügen und ihnen Managementunterstützung fehlt. Symrise und „Natura“
stellen den Kooperativen deshalb die technische Ausrüstung und das Know-how in Sachen
Management vor Ort zur Verfügung. Die GIZ übernimmt die Ausbildung der Farmer in Brasilien und
kümmert sich um staatliche Hilfen.

 

Neue Standards entwickeln

Von diesem Projekt profitieren alle. Die Kunden in den Abnehmerländern verlangen nachhaltig
produzierte Rohstoffe. Unternehmen, die Produkte aus dem Amazonasgebiet importieren, streben
deshalb nicht nur Nachhaltigkeits-, sondern auch bessere Qualitätsstandards an. Die 14 Partner in den
Kooperativen vor Ort, von denen über 1.000 Familien abhängen, sollen durch das Projekt ihre Erlöse
um 20 Prozent steigern können und von der Union for Ethical Bio Trade (UEBT) zertifiziert werden.
Gleichzeitig fördern die Partner die Wiederverwertung, indem aus Seitenströmen neue Produkte
entwickelt werden.

Symrise engagiert sich in diesem Projekt, um den Regenwald zu schützen, verbindet damit aber auch
einen Ausbau bestehender Geschäftsmodelle: Die veränderte Bewirtschaftung des Landes hilft,
nachhaltige Wertschöpfung in der Kosmetikbranche aufzubauen. Das Unternehmen verbindet den
Schutz der Artenvielfalt mit der Forschung an Rohstoffen für Duft und Pflege – alles in Einklang mit der
Natur. „Es ist wichtig, alle potenziellen Parteien in dieses Projekt mit einzubeziehen. Das technische
Know-how und die Prozesse in den Gemeinden innovativ gestalten und verbessern zu können, ist eine
große Chance für alle“, sagt Adelino K. Nakano, Regional Innovation Director bei Symrise.


Über Symrise

Symrise ist ein globaler Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, kosmetischen Grund- und Wirkstoffen sowie funktionalen Inhaltsstoffen. Zu den Kunden gehören Parfum-, Kosmetik-, Lebensmittel- und Getränkehersteller, die pharmazeutische Industrie sowie Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln und Heimtiernahrung.
Mit einem Umsatz von mehr als 2,9 Mrd. € im Geschäftsjahr 2016 gehört das Unternehmen zu den global führenden Anbietern im Markt für Düfte und Aromen. Der Konzern mit Sitz in Holzminden ist mit mehr als 90 Standorten in Europa, Afrika und dem Nahen sowie Mittleren Osten, in Asien, den USA sowie in Lateinamerika vertreten.
Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Symrise neue Ideen und marktfähige Konzepte für Produkte, die aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Wirtschaftlicher Erfolg und unternehmerische Verantwortung sind dabei untrennbar miteinander verbunden. Symrise – always inspiring more...

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