Wir waren weltweit das erste Unternehmen in unserer Branche, dem für seine Initiativen gegen den Klimawandel ein wissenschaftsbasiertes Ziel (Science-Based Target, SBT) zuerkannt wurde.

Durch die Optimierung unserer Wertschöpfungskette können wir Emissionen verringern, Rohstoffe schonen und unsere Umweltauswirkungen positiv gestalten.

Solche Verbesserungen nehmen wir sehr ernst: Wir möchten, dass alle Stakeholder angemessen vom Unternehmenserfolg profitieren. Nur gemeinsam können wir Risiken minimieren und durch verantwortungsvolles Handeln unsere Geschäftstätigkeit langfristig sicherstellen.

Wir erzielen einen besonders große Wirkung auf:
Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Nachhaltige/r Konsum und Produktion
Massnahmen zum Klimaschutz
Leben unter Wasser
Leben an Land
Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Unser Ziel: Klimapositiv ab 2030

Unser Ziel:

Klimaneutral ab 2030 (Scope 1+2)


Symrise engagiert sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz. Weil die Bedrohungen durch den Klimawandel immer offensichtlicher werden. Und weil wir Verantwortung für kommende Generationen übernehmen.

Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, ab 2030 klimaneutral zu sein. Das bedeutet, dass die unternehmerischen Aktivitäten von Symrise dazu beitragen werden, mehr Treibhausgas-Emissionen zu vermeiden oder aus der Atmosphäre zu binden, als wir durch unsere betriebliche Tätigkeit ausstoßen. Wir berichten transparent über unsere Maßnahmen zum Klimaschutz und den Zwischenstand unserer Anstrengungen.

Unsere Grundlagen

  • Leadership-Status Klimaschutz / A-Rating des CDP seit 2015
  • Weltweit erstes Unternehmen unserer Branche mit genehmigten, wissenschaftlich fundierten Klimaschutz- Zielen (SBT)
  • Mitglied der RE100-Inititative, der Allianz für Entwicklung und Klima sowie der Business Ambition for 1.5°C
  • Seit 2020 Bezug des weltweiten externen Strombedarfs nachweislich aus erneuerbaren Quellen

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema Klimawandel und unseren Beitrag zur Emissionsreduktion.

Unser Weg

  • Nachhaltiger Bezug aller strategischen biologischen Rohstoffe bis 2025
  • 100 % nachhaltiges Verpackungsmaterial bis 2025
  • Bis 2025 Recycling von 95 % geeigneter Kunststoffe, soweit es die Kapazitäten vor Ort zulassen
  • Ausweitung der Erzeugung bioabbaubarer Produkte auf Basis von Grüner Chemie und Rohstoffen aus nachhaltigen Quellen
  • Unterstützung hochwertiger zertifizierter Klimaschutz-Projekte in aller Welt
  • Unser Ziel für 2020, die Ökoeffizienz der Treibhausgasemmissionen um 33% gegenüber 2010 zu verbessern, haben wir vorzeitig erreicht. Nun wollen wir die Öko-Effizienz der Emissionen bis 2025 um mehr als 60 % gegenüber 2016 steigern.¹
  • Wir haben die Scope 3 THG-Emissionen der Kategorie 1 „Eingekaufte Rohstoffe und Services“ zwischen 2016 und 2023 um rund 43 % reduzieren können. Nun wollen wir die absoluten Emissionen bis 2025 um 15 % gegenüber 2020 senken.
  • Verbesserung der Ökoeffizienz des Chemischen Sauerstoffbedarfs im Abwasser um jährlich 4 % bis 2025 bzw. um insgesamt 60 % bezogen auf das Basisjahr 2010.¹
  • Verbesserung der Ökoeffizienz der gefährlichen Abfälle um jährlich 4 % bis 2025 bzw. um insgesamt 60 % bezogen auf das Basisjahr 2010.¹
  • Reduzierung der Wassernutzung aller Produktionsstätten in wasserarmen Regionen um 15 % (2018 – 2025).

¹ Alle Werte bezogen auf die Wertschöpfung

Unsere Nachhaltigkeitsziele erfüllen wir nicht nur, sondern übertreffen sogar viele davon. Dabei bauen wir auf vier Schlüsselbereichen auf:

Schonung wertvoller RessourcenMehr

Schonung wertvoller Ressourcen

Effiziente Beschaffung von RohstoffenMehr

Effiziente Beschaffung von Rohstoffen

Schutz von Biodiversität und ÖkosystemenMehr

Schutz von Biodiversität und Ökosystemen

Bau von grünen ProduktionsstättenMehr

Bau von grünen Produktionsstätten

Einsparung von Ressourcen

Einsparung von Ressourcen


Die Einsparung von Ressourcen ist entscheidend für die Nachhaltigkeit und Profitabilität unseres Unternehmens

Indem wir in effiziente Technologien und Prozesse investieren, müssen wir weniger Rohstoffe einsetzen und können die damit verbundenen Kosten senken. Dabei betrachten wir die gesamte Lieferkette, um potenzielle Reduktionen bei unserem Energie-, Wasser- und Rohstoffverbrauch identifizieren zu können.

Der Duft der Wälder

Wir sind einer der größten Hersteller von Duftstoffen aus natürlichen und erneuerbaren Rohstoffen. Zu den wichtigsten zählt Roh-Sulfat-Terpentin, ein Nebenprodukt aus der Zellstoff- und Papierindustrie, und D-Limonen, ein Nebenprodukt aus der Zitrus-Industrie. Wir sind stolz darauf, in der Branche seit mehr als 100 Jahren nachhaltige Alternativen anzubieten.

Mehr erfahren

Nachhaltige Forstwirtschaft wird für uns dabei immer wichtiger. Viele unserer Lieferanten sind bereits durch das Forest Stewardship Council® (FSC®)* und/oder die Sustainable Forest Initiative zertifiziert. Durch unsere Teilnahme am "CDP Forest Program" können wir unsere Fortschritte und Ansätze transparenter machen.
Unsere beiden nordamerikanischen Standorte in Jacksonville, Florida und Colonel's Island, Georgia haben eine Zertifizierung des Forest Stewardship Council® (FSC®)* erhalten.

* FSC®-C139971

SymTrap®: energiesparende Technologie

In den frühen 2000er Jahren begannen wir ein Verfahren zu erarbeiten, das die Gewinnung natürlicher Aromamoleküle aus Früchten wie Äpfeln, Erdbeeren und Himbeeren optimiert. Nach acht Jahren Forschung und Entwicklung konnten wir schließlich die daraus hervorgegangene Technologie patentieren lassen: die preisgekrönte SymTrap®-Technologie.

SymTrap® funktioniert durch die Erfassung von Seitenströmen bei der Fruchtverarbeitung. Die natürlichen aromatischen Frucht-Inhaltsstoffe der Wasserphase werden konzentriert und können dann in das Endprodukt eingebracht werden. SymTrap® erfordert nur minimale Verarbeitung und gibt den Endprodukten einen natürlicheren und authentischeren Geschmack. Dies trägt weiter zur Umweltfreundlichkeit der Verfahren bei, da ein Wegfall der Erhitzung einen geringen Energieverbrauch bedeutet.

Effiziente Beschaffung
von erneuerbaren Rohstoffen


Wir nutzen erneuerbare Rohstoffe, wo immer es möglich ist. Mit nachverfolgbaren, zertifizierten, lokalen und biodiversen Materialien maximieren wir unsere Effizienz und minimieren unseren Fußabdruck.

100%

nachhaltiger Bezug aller strategischen biologischen Rohstoffe bis 2025.

Nachhaltiger Anbau von Bananen

Nachhaltiger Anbau von Bananen

In Ecuador produziert Diana Food qualitativ hochwertige Pulver, Flocken und Pürees aus Bananen und legt von der Bepflanzung bis zur Produktion großen Wert auf Nachhaltigkeit.

Rote-Beete-Kooperationen

Rote-Beete-Kooperationen

Diana Food verwendet Rote Beete aus Frankreich für natürliche Farbstoffe und im Bereich Gesundheit und Ernährung. Diese stammt ausschließlich von 30 Bauern und Kooperativen in Nordfrankreich. Der weiteste Weg vom Feld zur Fabrik dauert etwa drei Stunden, was die CO₂-Emissionen auf ein Minimum reduziert.

Förderung von nachhaltigem Lavendel

Förderung von nachhaltigem Lavendel

Wir sind eines der ersten Duftstoffunternehmen, das CENSO-zertifiziertes Lavandin-Öl kauft. Das sichert unsere Basis für einen natürlichen Schlüsselrohstoff von Duftkreationen und fördert die nachhaltige Entwicklung der französischen Lavendel- und Lavandin-Öl-Branche.

Die ganze Zwiebel

Die ganze Zwiebel

Zwiebeln gehören zu unseren wichtigsten Rohstoffen. Wir beziehen sie von ortsansässigen Bauern in Deutschland und Frankreich, was zu geringen Transport- und Lagerkosten sowie niedrigem Energieverbrauch führt. Zudem optimieren wir die Qualität durch eine enge Zusammenarbeit mit Landwirten und Forschungsinstituten.

Schutz von Biodiversität und Ökosystemen

Schutz von Biodiversität und Ökosystemen

Wir engagieren uns für die UN Convention on Biological Diversity. Bereits 2016 haben wir als eines der ersten Unternehmen die Verpflichtungserklärung für Biodiversität unterzeichnet. Die Ziele sind:

  • Schutz der Biodiversität
  • Nachhaltige Verwendung von Ressourcen
  • Gerechte und ausgewogene Verteilung der Wertschöpfung aus natürlichen Ressourcen

Ziele für Biodiversität 2025

Durch klare Zielvorgaben für mehr Biodiversität können wir unseren Kunden innovative Lösungen aus nachhaltiger Beschaffung anbieten. Der Schutz der regionalen Artenvielfalt und die soziale Integration sichert die langfristige Verfügbarkeit unserer wichtigsten Rohstoffe. Die Bewahrung der Biodiversität und damit der Schutz natürlicher Lebensräume an Land und im Wasser stellt deswegen ein besonderes Anliegen von Symrise dar.

Symrise Sascha Liese
Für Symrise ist Biodiversität eine unverzichtbare Quelle der Inspiration und Innovation, um neue Geschmacks-, Duft- und kosmetische Inhaltsstoffe zu schaffen. Intakte Ökosysteme und Artenvielfalt sind das natürliche Kapital unseres Unternehmens.Sascha Liese, Experte für Biodiversität und Nachhaltigkeitsmanager bei Symrise

Entwicklung von auf Biodiversität basierenden und innovativen Rohstoffen in unseren Exzellenzzentren in Madagaskar und Brasilien

Komplette Integration unserer Forschungsabteilung in Übereinstimmung mit den internationalen Regelungen zu biodiversitätsbasierten Innovationen

Prüfung aller uns direkt beliefernden Anbauer vor Ort in Bezug auf Biodiversitätskriterien

Zunehmende Bewertung der Lieferketten bezüglich einer nachhaltigen Beschaffung

Bewusstsein bei allen Mitarbeitern für Biodiversität und ihren Wert für Symrise schaffen

Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität an allen unseren Hauptstandorten

OP2B

Gemeinsam mit 17 anderen international tätigen Unternehmen gründet Symrise das Bündnis „One Planet Business for Biodiversity“ (OP2B). Die Partner verpflichten sich, gemeinsam umweltschonende landwirtschaftliche Methoden zu entwickeln und ihre Wertschöpfung so zu verändern, dass die Biodiversität als Grundlage für ein stabiles Agrarsystem in Zeiten globalen Wandels erhalten bleibt.

Folgende drei Ziele will das Bündnis bis 2030 erreichen:

  • Entwicklung regenerativer Anbaumethoden zum Schutz von Böden
  • Vielfältige Sortimentsgestaltung der Nahrungsmittelhersteller zur Förderung bedrohter Nutzpflanzvarietäten
  • Erarbeitung von Strategien zum Erhalt und zur Wiederherstellung bedrohter Ökosysteme
Grüne Produktionsstätten

Grüne Produktionsstätten


Die Produktion ist unser Kerngeschäft und wir suchen immer nach Möglichkeiten, die Umweltauswirkungen der von uns eingesetzten Technologien und Prozesse zu verringern.

Ein Beispiel für Umwelteffizienz: unser neuer Vorzeigestandort in Kolumbien

Bereits in der Planungsphase neuer Projekte spielen Nachhaltigkeit und Klimaschutz eine große Rolle: Symrise hat einen „Instrumentenkasten für eine grüne Fabrik“ entwickelt, der beim Bau eines neuen Werks in Tocancipá in Kolumbien erstmals eingesetzt wurde. Dazu gehören die Installation von Solarkollektoren zur Stromerzeugung, Systeme zum Wasser- und Abwassermanagement oder umweltfreundliches Recycling bei der Müllverwertung.

Die einzigartig umweltfreundliche Produktion stößt insgesamt deutlich weniger CO2 aus als vergleichbare Anlagen.

Symrise verbannt PlastikSymrise verbannt Plastik

Es gehört zu den wesentlichen Umweltzielen von Symrise, Abfall wenn irgend möglich zu vermeiden. Das gilt besonders für Plastikmaterialien, die vor allem zur Verpackung und als Einwegbehälter zum Einsatz kommen. Ende 2020 hat sich Symrise hier drei klare Ziele gesetzt:

  • Wir werden bis 2025 über 95 % des verwendeten Plastiks wiederverwerten, wo immer die lokalen Gegebenheiten das erlauben.
  • Wir werden bis 2025 ausschließlich nachhaltige Verpackungsmaterialien verwenden.
  • Seit Mitte 2021 verzichten wir im gesamten Konzern auf Einweg-Plastikbehälter.

Dabei gehen wir keine Kompromisse bei Qualität, Sicherheit oder der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen ein. Ein internationales und interdisziplinäres Team treibt das Projekt voran, dessen Umsetzung vom Symrise Sustainability Board kontrolliert wird.

Nachhaltige Verpackungen im FokusNachhaltige Verpackungen im Fokus

Symrise will bis spätestens 2030 eine neutrale Klimabilanz aufweisen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, müssen alle betrieblichen Prozesse weltweit auf ihre Klimaverträglichkeit hin überprüft und Wege zur Einsparung von Treibhausgas-Emissionen gefunden werden. Ein wichtiges Thema sind im Rahmen unserer Null-Abfall-Strategie zahlreiche Maßnahmen für nachhaltige Verpackungen. Dabei liegt der Fokus auf dem Vermeiden von Abfällen, Wiederverwendbarkeit und Recycling. Gemeinsam mit Kunden und Lieferanten suchen die Lieferketten-Experten von Symrise ständig nach innovativen und nachhaltigen Lösungen. Papier statt Plastiktüten, große Fässer anstelle kleiner Kanister, wiederverwendbare Metallbecher – dies sind wenige Beispiele für die zahlreichen Verbesserungen. Unvermeidbare CO2-Emissionen bei Herstellung und Transport werden darüber hinaus zunehmend durch zertifizierte Klimaschutz-Projekte kompensiert.

Kontakt

Symrise Friedrich-Wilhelm Micus

Friedrich-Wilhelm Micus

Director Corporate Communications

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