Nachhaltigkeit

— Zum dritten Mal nominiert nach erstem Platz 2012 und Finalistenrunde 2016

— Jury würdigt systematische Integration zukunftsfähiger Nachhaltigkeitselemente

Symrise ist nach der Auszeichnung 2012 und dem Erreichen der Finalistenrunde 2016 in diesem Jahr erneut für den deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert. Der Duft- und Geschmacksstoffhersteller hebt sich besonders mit seinem systematischen ökologischen Nachhaltigkeitsmanagement und seinem nachhaltigen Produktportfolio von seinen Mitbewerbern ab und engagiert sich in lokalen Anbauregionen auf verschiedenen Kontinenten. Die Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung integriert Symrise in die betrieblichen Entscheidungsprozesse, um kurz-, mittel- und langfristig sowohl soziale und ökologische, als auch wirtschaftliche Erfolge zu erzielen.

Gewürdigt hat die Jury das Symrise Nachhaltigkeitsmanagement mit der Nominierung in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Großunternehmen“. Symrise setzt sich mit effizienten Prozessen und Technologien für den nachhaltigen Schutz ressourcenkritischer Naturstoffe ein, um die Artenvielfalt in vom globalen Wandel bedrohten Regionen zu schützen. Nachhaltigkeit ist ein Kernelement der Unternehmensstrategie mit den langfristigen Zielsetzungen: Minimierung des ökologischen Fußabdrucks und Maximierung von Nachhaltigkeit in Bezug auf Produkte, Lieferketten und Mitarbeiter. Zudem fördert Symrise Anbauregionen und Landwirte mit langfristigen Partnerschaften und Investitionen in lokale Infrastrukturen. Besondere Aufmerksamkeit richtet Symrise auf ethische Gesichtspunkte im Zusammenhang mit seinen globalen Materialströmen. So bewertet das Unternehmen Lieferanten nach ethischen Kriterien und erarbeitet Aktionspläne gemeinsam mit strategischen Lieferanten. Das soll sowohl die soziale und ökologische Effektivität des Kerngeschäfts als auch die Widerstandskraft  des breit gefächerten Rohstoffportfolios erhöhen. Zudem will Symrise bis 2020 die hundertprozentige Rückverfolgung von strategischen Rohstoffen sicherstellen.

In den vergangenen Jahren konnte Symrise deutlich messbare Erfolge verzeichnen. Mit Leuchtturmprojekten in der Ressourcenbeschaffung hat Symrise die Zahl der teilhabenden Einwohner deutlich erhöht. In Madagaskar hat das Unternehmen bis heute über 5.500 lokale Kleinbauern in nachhaltigen Anbaumethoden geschult und diese in Zertifizierungsprogramme integriert. Darüber hinaus investiert Symrise in Schulen und verbessert so die Bildungssituation von über 20.000 Kindern. Ähnliche Ansätze verfolgt Symrise auch in anderen Anbauregionen, zum Beispiel im Brasilianischen Amazonasregenwald.

Das Unternehmen will noch mehr erreichen, beispielsweise im Klimaschutz: Jedes Jahr will es bezogen auf die Wertschöpfung seine Treibhausgasemissionen um fünf Prozent und den chemischen Sauerstoffbedarf im Abwasser um vier Prozent senken. Symrise hat als erstes Unternehmen seiner Branche die Bestätigung der Fachjury der Science Based Targets Initiative (SBTi) für seine langfristigen CO2-Reduktionsziele erhalten. Ziel der SBTi ist es, mit freiwilligen Reduktionsmaßnahmen die globale Erderwärmung im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen auf deutlich unter zwei Grad zu senken.