Scent & Care | Unternehmen

— Düfte von 13 renommierten Künstlern werden in der Ausstellung erlebbar

— Besucher können sich über Werdegang, Inspiration und Arbeitsweise der Parfümeure informieren

 

Nase an Nase: Symrise‘ Meisterparfümeur Maurice Roucel zeigt drei seiner Kreationen in der Ausstellung “Nez à Nez. Parfumeurs contemporains” im Mudac – Museum für Design und angewandte Kunst im schweizerischen Lausanne gemeinsam mit Nez, einem französischen olfaktorischen Magazin. Bei den Werken handelt es sich um: „Insolence“ von Guerlain, einem der ältesten Parfümhäuser der Welt; „Tocade“ aus dem Hause Rochas und „Musc Ravageur“ von Frédéric Malle. Die Ausstellung läuft noch bis zum 16. Juni 2019.

Die Werkschau im Mudac zeigt die Arbeit von insgesamt 13 international renommierten Parfümeuren und spiegelt anhand ihrer Profile die Diversität der zeitgenössischen Parfümeriekunst. „Nez à Nez“ soll laut Ausstellungsleitung die Persönlichkeit der Künstler illustrieren, die sich bei ihrer Arbeit darauf konzentrieren, eine Idee, ein Gefühl oder eine Geschichte in einen Duft zu verwandeln.

Die Ausstellung will Besuchern die Möglichkeit geben, Düfte zu entdecken, ihre Geschichte zu erfahren und so in die Welt des Wohlgeruchs einzutauchen oder neue Blickwinkel auf sie zu gewinnen. Um die Parfüms so erleben zu können, wie es in den Konzepten der 13 Künstler vorgesehen ist, sind die Düfte Teil von Elementen, die das Londoner Designstudio Glithero erschaffen hat.

Ausstellung „geht viel tiefer“ als vorangegangene

„Diese Ausstellung zeigt die Kunst der Parfümeure über das Traditionelle hinaus“, sagt Veronique Ferval, VP Creation Global Fine Fragrances bei Symrise. „Sie geht viel tiefer und zeigt dem Besucher das gesamte Duft-Universum. Sie können erfahren, wo und von wem die Künstler gelernt haben, was sie inspiriert und wie sie arbeiten. Wir sind sehr stolz, dass unser Meisterparfümeur Maurice Roucel Teil dieser Werkschau ist.“

Maurice Roucel begann seine Karriere 1973. Er arbeitete sechs Jahre bei Chanel als leitender Chromatographie-Chemiker. Unter Henri Robert, der Chanels Duftwelt als Parfümeur damals prägte, begann Roucel seine Ausbildung. Roucel arbeitete für eine Reihe renommierter Duft-Unternehmen, bevor er zu Symrise stieß. Die Grundlage für seine Düfte bilden meist Moschus, weiße Blumen oder Amber. Der gebürtige Franzose gewann unter anderem den Prix François Coty und den "Oscar des Parfums".

Das Buch zur Ausstellung gemeinsam mit dem Musée de la main in Lausanne erstellt „Sentir – ressentir. Parfumeurs, odeurs et émotions“ führen Buchhändler in der Schweiz sowie die Webseite au parfum: https://shop.auparfum.com/boutique/livres/sentir-ressentir-parfumeurs-odeurs-et-emotions/