Wie man an der Spitze einer sich rasant entwickelnden Tiernahrungs- und Tierpflegeindustrie bleibt

Dominique kommt gegen sechs Uhr von der Arbeit nach Hause. Ihre Hündin Roxy weiß, dass sie nach Hause kommt, sobald sie hört, wie der Griff des Gartentors gedrückt wird ...

Kaum in der Wohnung, schon springt Roxy an ihr hoch, mit großen Augen und wedelndem Schwanz. Der Cocker Spaniel mit goldenem Fell scheint fast zu sagen „Willkommen zu Hause, Mama!“, als sie Dominique in die Küche folgt. Sie weiß, dass es gleich etwas Leckeres gibt. Wenn ihr Frauchen nach Hause kommt, gibt es als Erstes das Abendessen für sie selbst und Roxy.

Heute bereitet sich Dominique ein schnelles Gericht mit Linguine und Schrimps vom Wochenmarkt und endlich reifen Cherry-Tomaten aus dem Garten zu. Für Roxy steht ebenfalls etwas Köstliches für Hundeleckermäuler auf dem Speiseplan: ihr Lieblingstrockenfutter mit Geflügel und einem ganz besonderen Inhaltsstoff - einer vollständig natürlichen Lösung aus Weintrauben- und Blaubeerenextrakt, mit der Hunde länger jung bleiben. Heute hat Roxy besonders viel Glück: Dominique isst zum Dessert ein Eis und da ist es nur fair, wenn ihr Tischgenosse auch einen Nachtisch bekommt. „Bitte schön!“, sagt sie und legt ein Leckerli in Form eines Knochens in die Schüssel von Roxy. Es wurde eigens so entwickelt, dass es nach frisch gebackenen Keksen riecht.

Nach einem langen und anstrengenden Tag freut sich Dominique über Roxys Begeisterung. Die beiden machen es sich auf dem Sofa gemütlich und abends geht Roxy in ihr eigenes Hundebett, das Dominique ihr letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat.

Auch wenn die enge Beziehung zwischen Dominique und Roxy zweifellos etwas Besonderes ist – sie ist keinesfalls einzigartig. Auf der ganzen Welt genießen Tierbesitzer mehr als zuvor ähnlich liebevolle und bereichernde Beziehungen. Längst vergessen sind die Tage, als Haustiere im Garten gehalten und mit Essensresten gefüttert wurden. Dabei scheuen Tierbesitzer nicht nur beim Futter keine Kosten und Mühen. Bertrand de Launay, President von Diana Pet Food, meint hierzu: „Die Vermenschlichung von Tieren betrifft auch die Tierpflege. Und damit meine ich nicht nur Katzenklos, sondern Shampoos, Massagecremes und Parfüms für Hunde. In einigen Tagesstätten für die Betreuung von Haustieren in den USA habe ich es sogar erlebt, dass Besitzer gefragt wurden, ob ihre Fellnasen lieber Fox News oder CNN anschauen!“ Mehr noch: 66 % der Haustierbesitzer in Großbritannien geben an, dass sie Geschenke und Zubehör für ihre Haustiere kaufen und ungefähr 45 % aller Menschen aus Asien sind der Meinung, dass eine Geburtstagsfeier für das eigene Haustier normal sei.

Mit anderen Worten: Haustiere sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Familie. Tierbesitzer sind zu Tiereltern geworden.

91%

der Haustierbesitzer in den USA betrachten ihre Haustiere als Teil der Familie

Mintel, ‘America’s Pet
Owners’, 2013

67%

der Menschen in Lateinamerika mögen ihre Haustiere lieber als ihre Freunde

Taringa!-Umfrage, ‘Latin
America’, 2013

53%

aller Haustiere haltenden Millennials in den USA glauben, dass man mit seinen Haustieren zu Abendessen sollte

Umfrage von Wakefield Research,
'New petfood consumers: what US
millennials are looking for’, 2014

Doch woher kommt dieser Trend? Es gibt mehrere Schlüsselfaktoren, die eine Rolle spielen. Unsere Gesellschaften sind zunehmend städtisch geprägt. Immer mehr Menschen leben in Wohnungen. Dies bedeutet, dass Menschen nach Beziehungen suchen, die auf überschaubarem Raum gedeihen (dies ist auch mit ein Grund dafür, weshalb die Anzahl mittelgroßer und großer Hunde um 40 % angestiegen ist (Euromonitor – 2011/2016)). Zudem werden Menschen immer älter, leben zunehmend in weniger traditionellen Familienverbänden und auf unkonventionellere Weise.

 

„Vielleicht legt man sich ein Haustier zu, weil man kurz vor der Rente steht. Die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus, aber man möchte weiterhin eine Elternrolle übernehmen“, sagt de Launay. „Oder die Motivation, sich ein Haustier anzuschaffen, resultiert genau aus dem Gegenteil. Viele Jüngere möchten keine Kinder. Also vermenschlicht man sein Haustier.“ Eine Haustierbesitzerin aus Peking, die 39 Jahre alt ist und in einem Bericht von Euromonitor von Oktober 2014 zitiert wird, scheint diese Aussage zu unterstützen: „[Mein Lebensgefährte und ich] wollen keine Kinder. Wir glauben, dass Kinder zu teuer und zu anstrengend sind ... und ich will keine Vollzeit-Hausfrau werden.“

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Wegbereiter in Sachen Tierfutter

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Unsere Markenkompetenz

600 Mio.

Dollar gaben Australier 2016 für die Tierpflege aus

The Australian, ‘Australians are
spending $12 billion a year on
their pet animals’, 2017

32%

aller Menschen in Asien sagen, dass es normal ist, in den sozialen Medien ein Profil für sein Haustier anzulegen.

Euromonitor, ‘Pet humanisation:
the trend and its strategic impact
on global pet care markets’, 2014

25%

aller Haustiere in Großbritannien sind versichert.

The Australian, 'Australians are
spending $12 billion a year on
their pet animals',2017

Die Pioniere von
Diana Pet Food


Der Trend zum „Pet Parenting“ hat sehr große Auswirkungen auf die Tiernahrungs- und Tierpflegeindustrie. Wenn man aber optimale Lösungen und Produkte für Haustiere anbieten möchte, muss man deren Bedürfnisse und die ihrer Besitzer zuerst so umfangreich wie möglich analysieren. Mit der Diana Gruppe hat Symrise im Jahr 2014 ein weltweit führendes Unternehmen für natürliche Inhaltsstoffe und Wirkstoffe mit eigenen Geschäftsfeldern für die Tiernahrung akquiriert.

An der Spitze von Diana Pet Food steht die Marke SPF, deren optimierte sensorische Lösungen das Unternehmen zum weltweiten Marktführer für die Schmackhaftigkeit von Tiernahrung gemacht haben. Weitere Marken wie Videka (langanhaltender und natürlicher Schutz von Tiernahrung), Vivae (nahrhafte gesunde Inhaltsstoffe für das Wohlbefinden von Haustieren) und Odalia (einzigartige Duft- und Pflegelösungen) sind Premiumlösungen für den Trend “Pet Parenting“.

Zwei Jahre nach der Übernahme erwarb Diana Pet Food Anteile am sozialen Netzwerk „Yummypets“. Mittlerweile verfügen wir über eine Mehrheitsbeteiligung, um uns weiter auf dem Markt für Tiereltern zu profilieren. Auf der Website können Besitzer Profile für ihre Haustiere erstellen und mit anderen Haustieren/Haustierbesitzern interagieren. Sie ist jedoch nicht nur ein Sammelsurium mit süßen Katzen- und Hundebildern, sondern liefert auch wertvolle Big Data zu den Vorlieben, Abneigungen und Gewohnheiten der zunehmend einflussreichen Tiereltern. Die Daten können anonymisiert und in Konsumenten-Profile gruppiert werden. Auch wenn sich das Projekt noch in den Kinderschuhen befindet, eröffnen die Erkenntnisse aus diesen Profilen eine Reihe spannender Möglichkeiten für die Tiermarken, mit denen Diana zusammenarbeitet. „Angenommen, Sie möchten ein Produkt an Schäferhundebesitzer im Alter 70+ vermarkten“, sagt de Launay. „Dann können wir einen Zugang zu einer Datenbank mit den aktivsten Haustierbesitzern bieten, die genau diesem Profil entsprechen.“

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Unser konsequenter Ansatz

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Inspired by pets, creative by nature

Innovative Lösungen

„Forschung und Entwicklung ist ein zentraler Punkt bei unserer Arbeit: wir kreieren Lösungen, die für Katze und Hund gut sind, aber auch den Menschen gefallen, die das Produkt kaufen. Unser breites Netzwerk umfasst Universitäten, technische Partner und externe Laboratorien. Wir sind stolz, dass wir in diesem Bereich mehr Patente als unsere Mitbewerber haben.“

Alexis Peuto, R&D Operations Manager, Diana Pet Food

Höchstmögliche Produktionsstandards

„Die Nahrungsmittelsicherheit ist heute wichtiger als je zuvor, weil Hunde und Katzen im Haus leben und es sich auf unserem Schoß, auf dem Bett und in der Küche bequem machen. Tatsächlich sind die Standards und Anforderungen für Trockennahrung sogar strenger als für Babynahrung. Hohe Produktionsstandards sind für die Einhaltung der Anforderungen von Regulierungsbehörden, unseren Kunden und unseren Konsumenten unverzichtbar.“

Loic Cosquer, Global QHSE Manager, Diana Pet Food

Harmonisches Zusammenleben


Unser Angebot für Tiere ist vielfältig, weil der Trend in Richtung Tiereltern den Haustiermarkt
zunehmend attraktiver macht. Wir kombinieren die Expertise aus den Segmenten Aroma
und Duft bei Symrise mit dem Wissen von Diana Pet Food im Bereich Tiernahrung,
um Lösungen zu entwickeln, die weit mehr als nur guten Geschmack bieten.

Odalia zum Beispiel ist eine innovative Lösung, mit der ein problematischer Aspekt der Haustierhaltung vermieden wird: Gerüche, die für das Haustier attraktiv sind, unterscheiden sich extrem von denen, die für den Haustierbesitzer angenehm sind.

Odalia reduziert beispielsweise unangenehm riechende Katzenklos, die zunehmend zu einem Problem werden, weil Menschen und ihre Haustiere in kleineren Wohnungen leben. „Haustierbesitzer möchten in Harmonie mit ihren Vierbeinern leben“, sagt Marc-Henri Lussigny, Director von Odalia.

„Sie lieben ihre Haustiere, müssen aber auch in Kauf nehmen, dass es bestimmte Probleme gibt, die mit dem Teilen des Wohnungsraums einhergehen.

Seit wir mit Symrise zusammenarbeiten und das Wissen aus den Bereichen Aroma und Tierpflege mit unserem Know-how zum Katzenverhalten kombinieren, positionieren wir uns gezielt als Anbieter für Geruchsmanagement bei Katzenstreu. Aktuell bietet kein anderes Unternehmen Duftstoffe, die für Katzen und Besitzer gleichermaßen angenehm sind. Das ist wirklich einzigartig und wir freuen uns, unsere Innovationen auf andere Bereiche wie Tier-Shampoo und Mundpflege zu übertragen.“

Haustierbesitzer möchten in Harmonie mit ihren Vierbeinern leben.Marc-Henri Lussigny, Director von Odalia

Tierverhalten verstehen


Das Verhalten von Hunden und Katzen bei unterschiedlichen Produkten zu verstehen, spielt für die Entwicklung von Lösungen für Tiereltern eine wesentliche Rolle.

Im Zentrum unserer Erkenntnisse hinsichtlich des Geschmacks von Tiernahrung steht Panelis: unsere innovativen, tierfreundlichen Bewertungszentren, die bereits bei ihrer Einführung vor siebzehn Jahren richtungsweisend waren und in Übereinstimmung mit neuen Trends und Anforderungen kontinuierlich weiterentwickelt werden. Der Hauptsitz von Diana Pet Food liegt in der Bretagne und ist ein Paradies für Katzen und Hunde. Darüber hinaus haben wir Panelis-Zentren in den USA und Brasilien. An jedem Standort leben die beliebtesten Rassen der jeweiligen Region. Insgesamt sind an allen drei Standorten mehr als 300 Hunde und 600 Katzen zu Hause.

„Rund fünfzig Tierpfleger kümmern sich hier im bretonischen Zentrum um die Tiere“, sagt Christelle Tobie, Panelis Business Development Manager. „Ein Großteil des Tages ist für Aktivitäten bestimmt, die dem natürlichen Verhalten entsprechen. Als Erstes stellen wir sicher, dass die Tiere im Freien sind und tagsüber so lange wie möglich spielen und Übungen machen.“

De Launay betont aber auch die wissenschaftliche Seite von Panelis. „Alle Besucher von Panelis sagen sofort, wie toll es hier ist. Allerdings leiten wir nicht nur ein Fünf-Sterne-Hotel für Haustiere. Jedes Verhalten wird protokolliert und von Wissenschaftlern und Statistikern ausgewertet.“

Die meiste wissenschaftliche Arbeit findet während der Mahlzeiten statt. Jeden Morgen und Abend können die Tiere zwischen zwei Schüsseln wählen, die an ein spezielles Computersystem angeschlossen sind. Die Tiere haben darüber hinaus einen Chip an ihrem Halsband, mit dem ihre Bewegungen und Reaktionen während und nach dem Essen sowie langfristig aufgezeichnet werden. Durch die Erkenntnisse aus diesem akribischen täglichen Prozess stellen wir sicher, dass die von unseren Kunden vermarkteten Lösungen bestmöglich von ihren vierbeinigen Gourmets angenommen werden. „Der Markt für Tiernahrung ähnelt dem Markt für Babynahrung“, sagt de Launay. „Natürlich sind es die „Eltern“, die über den Erstkauf entscheiden, aber das „Baby“ entscheidet, ob ein Produkt wiedergekauft wird. Deshalb sind unsere Inhaltsstoffe für Hersteller von Tiernahrung so wichtig.“

 

Haustiere ähneln Babys, weil beide ihre Reaktionen auf ein bestimmtes Lebensmittel nicht verbal kommunizieren können. Das ist eine besondere Herausforderung für die mehr als 8.000 Geschmacksprüfungen, die in den drei Panelis-Zentren weltweit jedes Jahr durchgeführt werden. Um optimale Ergebnisse sicherzustellen, werden alle Fokus-Tiere - egal ob Jingle der Schnauzer oder Pops der Golden Retriever - ab dem Alter von drei Monaten sehr abwechslungsreich gefüttert. „Wir achten darauf, dass sie ihren Geruchs- und Geschmackssinn richtig entwickeln können“, sagt Tobie. „Nur so sind sie in der Lage, die feinen Unterschiede der verschiedenen Futtersorten zu erkennen.“

Im Laufe der Jahre haben die Forscher und Entwickler bei Panelis innovative Verfahren mit spezifischen Indikatoren konzipiert, die die Begeisterung eines Tieres messen, und zwar so, dass es auch für den Besitzer sichtbar und fühlbar ist.

Unser Ansatz zeigt, dass das Konzept der Schmackhaftigkeit von Tiernahrung neue Dimensionen erschließt. Die zunehmende emotionale Bindung zwischen Haustierbesitzern und ihren Vierbeinern führt dazu, dass es nicht mehr nur darum geht, das Haustier zufriedenzustellen. Es müssen Wege gefunden werden, mit denen der Besitzer die Zufriedenheit seines Haustiers erkennt und teilt.

Man muss sich nur Dominique und Roxy ansehen, um zu verstehen, wie wichtig es ist, sich mit dem Anderen zu freuen. Und genau hier, zu Hause, trägt unsere Arbeit rund um die Tiereltern ihre Früchte: Der weiterentwickelte Ansatz für die Schmackhaftigkeit, das fundierte Know-how über Tierpflegeprodukte und die Erkenntnisse aus den Bewertungszentren helfen uns dabei, die Beziehung von Haustieren und ihren Besitzern weiter zu verbessern.